In einem Wertschöpfungszusammenhang ist der Nettobetrag nicht auf Steuern, sondern auf abgezogene Abschreibungen bezogen. Gleichzeitig sorgen die durchstrukturierten Prozesse dafür, dass die eingesetzten Ressourcen besser genutzt werden. Demgegenüber beschreibt die Wertschöpfung in der Volkswirtschaftslehre die erbrachte Leistung in diversen Teilbereichen.
Gut organisierte Logistikprozesse helfen dabei, Produkte schneller und kostengünstiger auf den Markt oder zum Kunden zu bringen.
Das erhöht Effizienz, Qualität, Flexibilität und Kundennutzen.
6. Der Vertrieb sorgt dann dafür, dass die Produkte auch an die richtigen Verkaufsstellen gelangen.
Du berechnest die Nettowertschöpfung mit dieser Formel:
| Produktionswert | 500.000 € |
| – Vorleistungen | 100.000 € |
| = Bruttowertschöpfung | 400.000 € |
| – Abschreibungen | 20.000 € |
| – indirekte Steuern | 10.000 € |
| + Subventionen | 5.000 € |
| = Nettowertschöpfung | 375.000 € |
Der Möbelhersteller hat also eine Nettowertschöpfung von 375.000 €.
Schon gewusst: Netto und Brutto meint bei der Wertschöpfung nicht nur Steuern.
Die Wertschöpfungskette beziffert den Wert, der für den Betrag ausschlaggebend ist, den der Endkunde für ein Produkt zahlen will. So können Produkte oder Dienstleistungen noch besser an den Wünschen der Kunden ausgerichtet werden.
(betriebswirtschaftlich)
Die sogenannte volkswirtschaftliche Bruttowertschöpfung ergibt sich aus der Summe der in einem bestimmten Zeitraum produzierten Güter, unter Abzug aller Vorleistungen von Unternehmen und Wirtschaftsbereichen eines gesamten Staates.
Zudem unterscheidet sich die Nutzung des Begriffs je nach Fachdisziplin. Durch die gezielte Steigerung des Mehrwerts entlang der Wertschöpfungskette können Firmen Wettbewerbsvorteile erzielen, ihre Rentabilität steigern und die Kundenzufriedenheit erhöhen.
BeeWaTec unterstützt produzierende Unternehmen dabei, diese Wertschöpfung effizient zu steigern, indem Lean-Systeme, flexible Betriebsmittel und ergonomische Arbeitsplätze eingesetzt werden.
einer Kombination aus verschiedenen Produktionsfaktoren in einem festgelegten Zeitraum. Firmen sollten versuchen, neue Technologien oder innovative Ideen umzusetzen.
Berechnung der Bruttowertschöpfung
Definition:
Die Bruttowertschöpfung zeigt den Wert, den ein Unternehmen durch seine Produktion oder Dienstleistungen schafft, bevor Kosten wie Löhne, Betriebskosten oder Steuern abgezogen werden.
Formel:
Bruttowertschöpfung = Umsatz − Vorleistungen
Beispiel:
Umsatz: 1.000.000 €
Vorleistungen (Rohstoffe, Bauteile): 300.000 €
Bruttowertschöpfung = 1.000.000 − 300.000 = 700.000 €
Erklärung:
Das Unternehmen hat 700.000 € Wert durch Produktion geschaffen, bevor andere Kosten berücksichtigt werden.
Dabei hat die Wertsteigerungsanalyse vor allem Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen im Blick. Dabei unterscheidest du zwischen der Bruttowertschöpfung und der Nettowertschöpfung.
Wie du sie jeweils berechnest, zeigen wir dir anhand eines Beispiels. Somit entspricht es dem Gewinn des Unternehmens.
Durch die optimierten Prozesse steigern sie außerdem ihre Effizienz, was sie auch langfristig wettbewerbsfähig macht. Daher sprichst du auch oft von der Wertschöpfungskette.
Durch die Wertschöpfung können Unternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen zu einem höheren Preis verkaufen.
Sie zeigt den wirtschaftlichen Gewinn nach allen Ausgaben.
4. So können Firmen weiter Kosten senken und die Qualität der Produkte erhöhen, was ebenfalls die Wertschöpfung steigert.
Die Wertschöpfung bildet die Grundlage für die sogenannte Wertschöpfungskette.
Insofern ist eine Wertschöpfungsanalyse durchaus eine sinnvolle Ergänzung und erweiternde Informationsquelle für eine Rentabilitätsanalyse. Jede unternehmerische Tätigkeit zielt folglich darauf ab, mit der Produktion von Gütern oder dem Angebot von Dienstleistungen Geld zu verdienen. Stiftungen, Bildungsinstitutionen oder anderen Hilfsorganisationen.
(volkswirtschaftlich)
Die Wertschöpfung kommt dabei in folgenden wissenschaftlichen Teildisziplinen zum Einsatz:
Tipp der Redaktion: Unterschied zwischen VWL und BWL
Die Wertschöpfung beschreibt in der Volkswirtschaftslehre die erbrachte wirtschaftliche Leistung der einzelnen Wirtschaftsbereiche.
Sie zeigt, wie effizient Ressourcen genutzt werden und welche wirtschaftliche Leistung ein Unternehmen erzielt.
Wertschöpfung beschreibt den Prozess, bei dem Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen so gestalten, dass deren Wert steigt.